Öffentliches Forum #3 des Beteiligungsverfahrens “Alte Münze”

am 13.06.2019 um 18.00h
Ort: „Alte Münze” (Haus 3, Loft, 1. OG. Am Krögel 2, 10179 Berlin)

Es kann erstmalig in Berlin gelingen, dass ein beispielhaftes Areal der freien Kunst- und Kulturszene auf viele Jahre entwickelt und gesichert wird – wenn es denn politisch gewollt ist.

Das Beteiligungsverfahren Alte Münze der Senatsverwaltung für Kultur und Europa kommt zum Abschluss.
(…)
Dank vieler Akteur*innen und Unterstützer*innen der engagierten freien Kultur-Szene, kann es nun gelingen, dass Berlin ein beispielhaftes Areal der freien Kunst- und Kulturszene auf viele Jahre entwickeln und sichern kann…

Alte Münze, Beteiligungsverfahren

Bitte kommt zahlreich zum letzten Forum am 13. Juni um 18.00h in die Alte Münze – 1. OG.
Ein intensiver letzter Workshop-Tag im Beteiligungsverfahren zur zukünftigen Nutzung der Alten Münze liegt hinter uns – den Mitgliedern der AG Alte Münze der Koalition der Freien Szene. Ich bin unendlich froh, wie wunderbar die Zusammenarbeit bis hierhin war. Verlässlich, humorvoll, extrem kämpferisch, erfinderisch, unermüdlich, geduldig und kenntnisreich, was die Irrungen und Wirrungen angeht, die einem seit Jahren begegnen, wenn es um nichts Geringeres als 100% Freie Szene geht.

Frühlingsplenum der Koalition der Freien Szene am 22. Mai 2019

Liebe alle,
am Mittwoch, den 22. Mai, 18 Uhr findet das Frühlingsplenum der Koalition der Freien Szene statt.
Ort ist die Workshop-Raum in der Alte Münze (Molkenmarkt 2, 10179 Berlin)
Wir hoffen, Euch zahlreich dort zu sehen! Auf der Tagesordnung diesmal Folgendes:

  • TOP 1 aktuelle Entwicklungen / Bericht vom Sprecher*innenkreis
  • TOP 2 Bericht von der Raumkonferenz (siehe auch Kurzbericht unten & Foto) & Informationen zur Kampagne
  • TOP 3 Berichte aus den AGs
  • TOP 4 Suche nach neuen Kandidat*innen für den Sprecher*innenkreis

Herzliche Grüße
vom Sprecher*innenkreis der Koalition der Freien Szene

Offener Brief der Koalition der Freien Szene angesichts der steigenden Raumproblematik

Offener Brief

KUNST BRAUCHT RAUM – JETZT HANDELN!
GEGEN EINE VERSCHLEPPUNG DES RAUMPROBLEMS!


Die Koalition der Freien Szene fordert Sofortmaßnahmen gegen das steigende Raumproblem. Nicht nur auf dem Berliner Wohnungsmarkt spitzt sich die Lage immer weiter zu, sondern auch Gewerbetreibende und Freischaffende werden aus ihren Räumen, ihren Häusern und Kiezen verdrängt.
(…)

Raumkonferenz | BERLIN braucht KUNST braucht RAUM

RAUMKONFERENZ & RAUMKAMPAGNE 2019

Raumkonferenz der
Koalition der Freien Szene
5. Mai 2019 ab 10 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8
10117 Berlin

Eingeladen sind alle Akteur*innen der Kunst- und Kulturszene, die sich aktiv mit dem Erhalt und der Sicherung von Räumen im öffentlichen Interesse engagieren. Eingeladen sind ebenso Initiativen aus nicht-künstlerischen, gemeinwohlorientierten Kontexten in ähnlich prekären und verdrängten Bereichen. Ziel ist die Solidarisierung und Allianzbildung der Szenen, der Austausch von Ideen und Erfahrungen, sowie letztlich das Erstellen einer politischen Agenda zu Raumerhalt und Raumgewinn.

Winterplenum der Koalition der Freien Szene am 26. Februar 2019

Winterplenum-2019-02-26

Liebe alle,
am Dienstag, den 26. Februar, 18 Uhr findet das Winterplenum der Koalition der Freien Szene statt.
Ort ist die Alte Münze (Molkenmarkt 2, 10179 Berlin)
Wir hoffen, Euch zahlreich dort zu sehen! Auf der Tagesordnung diesmal Folgendes:

  • TOP 1 aktuelle Entwicklungen / Bericht vom Sprecher*innenkreis
  • TOP 2 Struktur der KdFS (das entsprechende Strukturpapier kann → hier heruntergeladen werden)
  • TOP 3 Konferenz und Kampagne zum Thema Räume
  • TOP 4 Bericht AG Alte Münze und Start partizipativer Prozess
  • TOP 5 Kurzberichte weitere AGs/AKs
  • TOP 6 Gründung der AG Tempelhof

Plenumstermine 2019

Liebe alle,
bitte merkt Euch doch folgende Termine für die Plena der Koalition der Freien Szene 2019 vor (jeweils 18 Uhr, Orte und TOPs teilen wir Euch rechtzeitig vorher mit):
Dienstag, 26. Februar 2019
Mittwoch, 22. Mai 2019
Montag, 19. August 2019
Dienstag, 19. November 2019

Herzliche Grüße
vom Sprecher*innenkreis der Koalition der Freien Szene

Jurierungsprämissen – Kunstförderung Berlin

Koalition der freien Szene Berlin

Jurierungsprämissen – Kunstförderung Berlin – 10 Punkte

1. Jurierungsprozesse sollen partizipativ und in einem transparenten Verfahren mit den jeweiligen Verbänden und Berufsvertretungen erarbeitet werden. Vorschlagsrechte der Verbände bei der Zusammenstellung von Jurys sollen für einzelne Positionen über sämtliche Förderinstrumente hinweg in verbindliche und einheitlich geregelte Mitsprache- und Benennungsrechte umgewandelt werden.
(…)

Workshop „Unkonkrete Utopien 2“- Die Alte Münze zum Kulturstandort entwickeln

Untopien 2 - Beitragsbild

Anmeldefrist für den Workshop „Unkonkrete Utopien 2“ verlängert bis zum 10. November, Bestätigung zur Teilnahme am Workshop versenden wir am 12. November.
Liebe Mitglieder der Koalition der Freien Szene, liebe Künstler_innen, liebe Kulturschaffende,
die Alte Münze soll in einem partizipativen Prozess gesichert und zu einem nicht kommerziellen Kulturort entwickelt werden. 15.000qm für Produktion und Präsentation – das ist unser Ziel!
Daher laden wir Euch im Namen der Freien Szene ein, in einem Workshop Eure Ideen, Meinungen und Vorschläge aktiv in diesen Entwicklungsprozess einzubringen.
am 17.11.2018, von 12.00-16.30h
Rückmeldung bis zum 30.10.2018 // Bestätigung der Teilnahme bis zum 3.11.2018

Arte Povera

Pressespiegel - Koalition der freien Szene

Berlin verweist gerne auf Superlative, wenn es um die Künste geht: 30.000 Besucher verzeichnete soeben das Gallery Weekend, zur Art Week im Herbst strömten gar 110.000 Kunstinteressierte, rund 1.000 Künstler nahmen teil. Neben Festivals wie „Tanz im August“ oder der Transmediale, die sich seit einigen Jahren schon zum wichtigsten Event für Medienkunst gemausert hat, gehört die Art Week zu den vielen Leuchtturmprojekten der Berliner Kreativwirtschaft, mit denen die Stadt sich stolz brüstet, seitdem sie ihre Rolle als Industriestandort verloren hat.
(…)
auf → www.freitag.de

Aufruf zur glänzenden Demonstration gegen die Großdemonstration der AFD am 27. Mai in Berlin

Aufruf zur glänzenden Demonstration gegen die Großdemonstration der AFD

Die Uhrzeit der glänzenden Demonstration hat sich verändert und startet bereits um 11Uhr!!

Liebe Assoziierte, Unterstützer*innen, liebe Vielen.
Die Vielen rufen zur “Glänzenden Protestdemo” anlässlich der Großdemonstration von AFD und weiteren rechtsextremen Gruppen am 27.05.2018 in Berlin auf, die AFD mobilisiert nun bundesweit und plant unter dem heuchlerischen Motto “Freiheit und Demokratie” vom Washington Platz am Hauptbahnhof Berlin zum Brandenburger Tor zu ziehen.
Keine Bühne für die Rechte!
Wir sind VIELE – jede*r einzelne von uns!

11 Punkte

Koalition der freien Szene Berlin

Nichts ist erledigt: 11 Punkte für eine neue Förderpolitik
Bereits im November 2012 hat die Koalition der Freien Szene den Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses ein detailliertes 10‐Punkte‐Programm vorgelegt. Dieses 10‐Punkte‐Programm wurde seitdem kontinuierlich aktualisiert und auf den Bedarf der Szene abgestimmt.

Die Freien Künste – was zu tun ist!
Ein öffentliches Podium

Koalition der freien Szene Berlin

Die Bundesinitiative für die Freien Künste, die Allianz der Freien Künste veranstaltet eine Diskussion mit den Bundeskulturpolitischen Sprecher*Innen von CDU/CSU, SPD, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP:
Dienstag, 24. April 2018 20 Uhr
Ort: Radialsystem V
Eintritt frei.

Nach der langwierigen Regierungsbildung nimmt die kulturpolitische Arbeit in der neuen Legislaturperiode nun endlich Fahrt auf: Die Ausschüsse sind besetzt, der Koalitionsvertrag definiert erste kulturpolitische Schwerpunkte und die Opposition nimmt thematische Leerstellen in den Blick, die sich im Koalitionsvertrag zeigen. Aus Sicht der Freien Szene stellen sich viele brennende Fragen: Wie soll es weiter gehen in den kommenden 4, 10 oder 15 Jahren? Wie sehen die kulturpolitischen Visionen der Parteien aus und wie lässt sich – gelegentlich auch parteiübergreifend – ein neues Bewusstsein für die Bedarfe der Freien Künste erreichen? Wie lassen sich schnell die wichtigsten Weichen stellen für grundlegende Verbesserungen der sozialen Rahmenbedingungen?

Wer zahlt, bestimmt

Pressespiegel - Koalition der freien Szene

Tagesspiegel: Die Bilanz fällt ernüchtert aus. Sechs Jahre Kampf – und was nun? Die Koalition der Freien Szene, 2012 im Radialsystem als offenes Aktionsbündnis im Streit um Geld, Räume und Mitbestimmung gegründet, hat zur Pressekonferenz in die Bar Babette an der Karl-Marx-Allee geladen.
auf → www.tagespiegel.de

Wenn die Möglichkeit zu scheitern fehlt

Pressespiegel - Koalition der freien Szene

Taz: Einer geht, doch der Kampf bleibt erhalten. So wirkt der Geist der Pressekonferenz, zu der die Koalition der Freien Szene am Donnerstag eingeladen hat. Denn es ist sicher kein Zufall, dass der Abschied ihres Sprechers Christophe Knoch mit einer Bilanz der vergangenen sechs Jahre Koalitionsarbeit verbunden wird.
auf → www.taz.de

Pressekonferenz zum Rücktritt von Christophe Knoch aus dem Sprecher*innenkreis

Pressekonferenz der Koalition der freien Szene vom 12.4.2018

6 Jahre Koalition der Freien Szene. 6 Jahre Engagement um verbesserte Arbeitsbedingungen für die Freie Szene, für Berliner Künstler*innen. 3 Staatssekretäre, zwei Senatoren später: Noch immer ist zu wenig verstanden, nichts ist erledigt.
(…)
Die Arbeitsbedingungen für Berliner Künstler*innen sind und bleiben prekär – trotz einiger Honoraruntergrenzen und Ausstellungshonoraren, die eindeutig zu den Verdiensten von Tim Renner und Klaus Lederer gezählt werden müssen.

Aufruf zur Teilnahme bei der Neuformierung des Arbeitskreis Räume

Koalition der freien Szene Berlin

Liebe Mitstreiter*innen,
nach internen Beratungen auf Verbandsebene und innerhalb der KdFS sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass der AK-Räume in seiner jetzigen schwerpunktmäßigen Ausrichtung auf das operative Tagesgeschäft im Rahmen des Arbeitsraumprogramms dem ursprünglichen angedachten Aufgabenspektrum nicht vollumfänglich gerecht wird und werden kann.
Von daher haben wir uns einvernehmlich darauf verständigt, die Aufgabenbereiche zukünftig zu trennen und auf zwei unterschiedliche Gremien aufzuteilen.

Vorschlag der Koalition der freien Szene

Koalition der freien Szene Berlin

Die aktuelle Struktur wird von der Mehrzahl der Prozessbeteiligten als mitunter kleinteilig, überkomplex, intransparent und nicht immer bedarfsgerecht empfunden. Sie versperrt den Blick auf eine ganzheitlich aufgesetzte und integrativ wirkende Aufgabenerfüllung, die bei aller Heterogenität der Freien Szene Förderinstrumente sinnvoll bündelt sowie unter Berücksichtigung der spartenspezifischen Bedarfe vereinheitlicht und für alle Sparten/Akteure gleichermaßen zugänglich macht.

Winterplenum am 7.12.2017

Donnerstag, 7. Dezember 18:30 – 20:30
HOUSECLUB@HAU
Tempelhofer Ufer 10
10963 Berlin
Tagesordnungspunkte: Bericht zu unserer Arbeit, Bericht der AG’s, Haushalt 2018 / 2019, Termin Kultursenator

Pressemitteilung Kunst- und Atelierhaus Prenzlauer Promenade

Koalition der freien Szene Berlin

Die Prenzlauer Promenade in Pankow wird zum Gewerbeobjekt und die Kultursenatsverwaltung zahlt
Am 09.08.2017 veröffentlichte die Senatsverwaltung für Kultur und Europa eine Pressemitteilung zur Zukunft der Prenzlauer Promenade 149-152. Dort hieß es, dass in dem Gebäude der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR bis 2019 etwa 450 Arbeitsräume für Kunst und Kultur neu entstehen bzw. erhalten werden.

Damit der Haushaltsentwurf Einzelplan 08 nicht 08/15 wird

Abgeordnetenhaus Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
das beigefügte Schreiben haben wir den Kulturpolitischen Sprecher*innen der im Abgeordnetenhaus Berlin vertretenen Parteien zur ersten Lesung des Doppelhaushalten 2018 / 2019 zukommen lassen.
Frank Jahnke, SPD, hatte zugesichert, dass der Einzelplan 08 nicht 08/15 wird.
Regina Kittler, Die Linke, hat Partizipation als wesentliches Element der Politikgestaltung eingefordert.
Daniel Wesener, Bündnis 90/Die Grünen hat dem Parlament mitgegeben, dass die City Tax eine Möglichkeit wäre versprochenes tatsächlich umzusetzen.

Gespräch zur Alten Münze

Die Alte Muenze

Gespräch zur Alten Münze:
17.06.2017 um 14h00 in der Alten Münze
Input:
Katharin Ahrend für die Spreewerkstätten
Kathrin Pechlof für die IG Jazz Berlin
Auf dem Podium werden sein:
Sabine Bangert, Vorsitzende Ausschuss Kulturelle Angelegenheiten
Volker Hassemer, Stiftung Zukunft Berlin
Marco Clausen, Prinzessinnengarten
Enrico Schönberg, Stadt von unten
Christophe Knoch, Koalition der Freien Szene, Mica Moca Projects
Moderation:
Marc Wohlrabe, Clubcommission Berlin, Nights – Stadt Nach Acht 2017

NICHT GEFÖRDERT #1, #2, #3 – 16.-18.6.17

Koalition der freien Szene Berlin

Aufruf zur Beteiligung an kulturpolitischer Aktion im Rahmen des PAF
Wir möchten das Performing Arts Festivals nutzen, um die Schattenseite der Medaille zu thematisieren: Berlin ist seit der Wendezeit der ‚place to be’ für Künstler*innen aus aller Welt. Der Run hört noch nicht auf, obwohl sich die Bedingungen stetig verschlechtern.

Künstlerische Forschung

Koalition der freien Szene Berlin

Im Zuge der Verhandlungen mit Legisaltive und Exekutive zu dem spartenübergreifenden Förderinstrument aus den City Tax Mitteln hatte die Kulturverwaltung im Herbst 2015 zugesagt einen gründlichen Workshop dazu auszurichten.

Offener Brief an das Theaterhaus Gessnerallee in Zürich

Liebes Team der Gessnerallee,
liebe Veranstalter*innen des anstehenden Podiums „Die neue Avantgarde“ am 17.03.2017.

Sie haben sich entschieden, den AfD-Politiker Marc Jongen als Podiumsgast zu Ihrer Veranstaltung „Die neue Avantgarde“ einzuladen. Dessen Denken charakterisieren Sie in Ihrem Ankündigungstext (seiner Selbstbezeichnung folgend) als „avantgard-konservativ“ (sic.).

Offener Brief der Berliner Freien Szene zur Abgeordnetenhauswahl 2016

Koalition der freien Szene Berlin

Die aktuelle Tendenz, dass Politik und Öffentlichkeit zunehmend durch Rechtspopulist*innen und rechtsextreme Parteien wie die AfD vereinnahmt werden und diese immer mehr Zustimmung durch die Bevölkerung erfahren, hat vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus in erschreckendem Maße auch unsere vermeintlich liberale und offene Stadt erreicht. Wir sehen uns daher in der Verpflichtung, ein klares Statement gegen politischen Rechtspopulismus abzugeben.

Offener Brief der Berliner Kunst zur Abgeordnetenhauswahl 2016

Abgeordnetenhaus Berlin

Die aktuelle Tendenz, dass Politik und Öffentlichkeit zunehmend durch Rechtspopulist*innen und rechtsextreme Parteien wie die AfD vereinnahmt werden und diese immer mehr Zustimmung durch die Bevölkerung erfahren, hat vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus in erschreckendem Maße auch unsere vermeintlich liberale und offene Stadt erreicht. Wir sehen uns daher in der Verpflichtung, ein klares Statement gegen politischen Rechtspopulismus abzugeben.

Pressekonferenz Freie Szene 28.08.2015

Koalition der freien Szene Berlin

Die SprecherInnen der Koalition gingen auf die Diskrepanz zwischen den im 10 Punkte Programm geforderten Strukturen und Mitteln und den im Haushaltsentwurf für die Freie Szene vorgesehenen Maßnahmen ein und stellten von der Koalition im Sinne der künstlerischen Produktion ausgearbeitete, von der Kulturpolitik aber bisher unberücksichtigte, Förderinstrumente vor.

Presssemappe vom 28.8.2015

Koalition der freien Szene Berlin

Die Berliner Freie Szene gehört zu den bekanntesten und produktivsten der Welt. Hier leben LiteraturnobelpreisträgerInnen, GewinnerInnen des Goldenen Löwen der Venedig Biennale, die berühmtesten freien Theatergruppen, die renommiertesten ChoreographInnen und MusikerInnen.

Kunstorte im Kampf um die Zukunft: Konsequenzen für Berlins (kultur- und raum-)politische Agenda

Tim Renner

Der Bedarf und die Anforderungen an Räume bleiben zu einem gewissen Grad spartenspezifisch und unterschiedlich gelagert. Es kann also keine raumpolitische Universal-Lösung geben, die die spartenspezifische Unterschiede vereinheitlicht oder nivelliert, sondern es bedarf einer Auseinandersetzung, die die jeweiligen AkteurInnen aller Sparten in die stadtentwicklungspolitischen Prozess einbezieht.

An Alarm Bell

Have the arts gone too far in political, economic, diplomatic, flirtatious logic? Aren’t we trying too hard to serve political interests by attempting to solve problems that politicians have failed to solve, such as social deprivation, migration and racism?

Brief zum Atelierhaus Prenzlauer Promenade an Tim Renner

Koalition der freien Szene Berlin

Lieber Tim Renner,
wie wir bei unserem Antrittsbesuch ja bereits bekräftigt haben, teilen wir Deine Auffassung absolut, dass die Sicherung und Neugewinnung bezahlbarer Arbeits- und Übungsräume, Ateliers, Werk- und Spielstätten, Ausstellungsräume, Diskursorte für Künstlerinnen und Künstler, KulturproduzentInnen und für freie künstlerische Projekte, Gruppen und Initiativen eine der wesentlichen Aufgaben einer neuen Liegenschaftspolitik des Landes Berlin werden muss.

Tim Schomacker: Experten des Mehrwerts

Kreatives Prekariat – Eine Tagung in Loccum widmete sich dem Verhältnis von Kulturpolitik und Künstlerexistenz
Interessanterweise wurde ausgerechnet, als es um Koalitionen der freien Szene und ihre Forderungen ging, von nötigen Qualitätsdebatten gesprochen – was im Verlauf der Tagung bis dahin keine Rolle gespielt hatte.

Georg Seeßlen: Schafft die Kunst ab!

Die Kunst verliert ihren eigentlichen Adressaten, den nach Freiheit, Schönheit und Fantasie verlangenden Menschen, eine Gesellschaft, die sich traut, ästhetische Experimente zu treiben. Sie verliert genau die Leute, die sie weder haben noch konsumieren, sondern verstehen wollen. Wie man Kunst eben so „verstehen“ kann.

Tanja Krone, Sandra Man: Freie Szene Berlin: Eine Gemeinschaft ohne Wir

Wir sind ein unordentliches Wir. Die Freie Szene ist eine vielfältige Substanz. Und das ist bestimmt kein unglücklicher Begriff. Wir können uns trauen, »Freie Szene« nicht länger und ausschließlich als Inbegriff derer zu sehen, die kein Geld haben und welches brauchen und für die man standortrelevante Argumente bemühen muss. Es geht um etwas ganz anderes: Freien Existenzen eine Szene schaffen.

Alexander Karschnia: Für ein freies und d.h. freies Theater

Worum es geht ist, dass das Stadttheater aufhören muss, sich als ‚das‘ Theater zu verstehen und stattdessen eine Perspektive zulässt, die viele verschiedene Theaterformen, Produktions- und Arbeitsweisen einschließt. Spielerinnen und Spieler müssen die Möglichkeit haben, sich temporär von Gruppen engagieren zu lassen oder noch besser: selbst welche zu gründen.

Brief an Klaus Wowereit

Koalition der freien Szene Berlin

Sehr geehrter Herr Wowereit,
zehntausende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten und aus mittlerweile fast allen Ländern der Welt arbeiten in Berlin. Sie – und darüber hinaus viele andere engagierte Menschen aus anderen Kulturberufen – sind mit ihrer künstlerischen Produktion, mit tausenden von Projekten, Ausstellungen, Aufführungen, Performances, Lesungen, Diskussionen die Substanz, aus der Berlins weltweite Attraktivität

Astrid Kaminski: Die Graswurzelbewegung

Förderpolitisch, das heißt: in Zahlen, pflegt Deutschland immer noch eine Ballett-Monokultur. In der Tanzszene gehört Selbstausbeutung nach wie vor zur déformation professionelle. Damit wird der zeitgenössische Tanz klein gehalten. „Reines Produzieren“, fasst die HAU-Leiterin Annemie Vanackere zweifelnd zusammen, „ist am Ende vielleicht nicht produktiv“.

Schmitz: Ein gutes Ergebnis für die Kultur

Der Senatsentwurf für den Doppelhaushalt 2014/15 beinhaltet wachsende Ausgaben für die Kulturförderung des Landes. Der Zuschuss für konsumtive Ausgaben erhöht sich um ca. 10 Millionen Euro von 367,9 Millionen Euro im Jahre 2013 auf 377,9 Millionen Euro für 2014 und um weitere 17 Millionen Euro auf 395,8 Millionen Euro im Jahr 2015. Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von 2,7% in 2014 gegenüber 2013 und weiteren 4,7 % für 2015.

Dem Regierenden die Rote Karte Zeigen // Hier ein Scheck: wir spenden unsere nicht bezahlte Arbeit!

Dem Regierenden die Rote Karte Zeigen // Hier ein Scheck: wir spenden unsere nicht bezahlte Arbeit!
Liebe Mitstreiter/innen der Koalition der freien Szene,
wegen des morgen stattfinden Hoffestes des regierenden Kultursenators eine kleine Änderung in der bisherigen Planung: morgen ab spätestens 17h00 Orientierungstreffen zu der Kampagne der Koalition der Freien Szene. Das bisher in der Werkstatt geplante treffen findet also im Theaterdiscounter statt.

Hintergrund zum Berliner Kulturhaushalt

Koalition der freien Szene Berlin

Die Entwicklung des Berliner Kulturhaushaltes in den letzten zehn Jahren ist in Bezug auf die Förderung von freien Strukturen mehr als Besorgnis erregend. Standen vor zehn Jahren noch rund 10 % des Kulturhaushaltes an disponiblen Mitteln zur Verfügung, sind es heute mit rund € 10 Millionen nur noch 2,5 %. Hinzu kommen weitere € 10 Millionen aus dem vom Bund finanzierten Hauptstadtkulturfonds, die aber nur zu etwa 60 % freien Projekten zur Verfügung stehen.

arbeitstitel: “bye bye berlin?”

Koalition der freien Szene Berlin

liebe mitstreiter_innen der koalition der freien szene,
die letzten gespräche mit dem parteivorsitzenden der spd, jan stöß, mit dem vorsitzenden des kulturausschusses, frank jahnke (spd), mit brigitte lange (spd) und mit den cdu politikern stefan schlede und christian goiny (florian graf konnte nicht kommen weil er vater wurde), susanne kitschun (spd) haben wie immer sympathie für die freie szene gezeigt. aber auch immer wieder sehr deutlich gezeigt, dass in absehbarer zeit kein einziger zusätzlicher cent für die freie szene budgetiert werden wird.

Kosmetik statt Konzept

Koalition der freien Szene Berlin

Die Willkür des Kulturausschusses setzt sich im Hauptausschuss fort.
Die spontane Empfehlung der Regierungskoalition im Kulturausschuss am 26.3.2012, eine Million für die Boulevardtheater und eine Million für die Freie Szene zusätzlich einzustellen, konnte als Mischung aus nostalgischer Klientelpolitik und eiliger Reaktion auf die gemeinsam formulierten Forderungen der Koalition der Freien Szene gelesen werden.

Nächstes Treffen
12.03.2013 | 19:00

logo gasstation

liebe mitstreiterinnen und mitrstreiter der koalition der freien szene,
nach knapp einem jahr arbeit scheint unser anliegen in die nächste runde zu kommen.

Nächstes Treffen
12.03.2013 | 19:00
…. in der GAS STATION
Tempelherrenstrasse 22
10961 Berlin

Radialsystem V

Radialsystem | Foto © Sir James

Radialsystem V
Montag, 21. Januar 2013, 17.00 Uhr
mit Prof. Barbara Kisseler (Kultursenatorin Hamburg)
Dr. André Schmitz (Kulturstaatssekretär Berlin)
Burkhard Kieker (Geschäftsführer visit berlin)
Jochen Sandig (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer RADIALSYSTEM V)
Amelie Deuflhard (Intendantin Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg)
Moderation: Christophe Knoch (Sprecher der Koalition der Freien Szene)

City Tax for the Arts. Podiumsdikussion

Rat für die Künste Logo

Rat für die Künste lädt ein: City Tax for the Arts. Podiumsdiskussion
Datum: 13. November 2013, 19:30 Uhr
Deutsches Theater

Podiumsgäste:
Brigitte Lange, (SPD Sprecherin Kulturausschuss)
Stefan Schlede, (CDU, Sprecher Kulturausschuss)
Sabine Bangert, (Grüne, Sprecherin für Arbeitsmarkt und Kulturpolitik)
Wolfgang Brauer, (Die Linke, Kulturpolitischer Sprecher der Fraktion)
Dr. Margaretha Sudhof, (Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Finanzen)
Christoph Knoch, (Sprecher Koalition der freien Szene)
Burkhard Kieker (angefragt, Geschäftsführer visitBerlin)
Moderation: Leonie Baumann (Rektorin Kunsthochschule Berlin Weißensee und Sprecherin Rat für die Künste)

Anhörung der Koalition der Freien Szene im Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestages

Koalition der freien Szene Berlin

Anhörung der Koalition der Freien Szene im Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestages
Termin: 7.November 2012, 16:00-18:00
Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal 4.400
Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1

Thema/Gäste:
Struktur der öffentlichen Kulturförderung inklusive Musikförderung
Prof. Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer Popakademie Mannheim
Christian Höppner, Generalsekretär Deutscher Musikrat e.V.
Dr. Norbert Sievers, Geschäftsführer Kulturpolitische Gesellschaft
Hortensia Völckers, Vorstand, Künstlerische Direktorin Kulturstiftung des Bundes
Olaf Zimmermann, Moderator des Kulturkonvents Sachsen-Anhalt, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat e.V.
Christophe Knoch, Sprecher der Koalition der Freien Szene Berlin

HABEN & BRAUCHEN: SUMMIT

Berlin Kreuzberg/Bethanien - Foto © Jörg Zägel

HABEN & BRAUCHEN: SUMMIT
Samstag 27. Oktober, 11:00-19:00
Sonntag 28. Oktober 2012, 11:00-19:00
Diskussionen und Workshops zu den aktuellen kulturpolitischen Themen LIEGENSCHAFTEN, CITYTAX und einem neuen KUNSTPLAN für Berlin. [3. Veranstaltung der Reihe „Haben und Brauchen in der NGBK“]

Projektraum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Mariannenplatz 2
D-10997 Berlin

Kulturausschusssitzung zum Thema Liegenschaftspolitik

Der Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses bespricht am Montag 29.10.12 folgende Themen, die für die Arbeit der Koalition der Freien Szene von großer Relevanz sind:
Sicherung der Berliner Kulturlandschaft durch Liegenschaftspolitik
(auf Antrag der Fraktion der SPD)
Liegenschaftenpolitik des Senats und kulturelle Nutzung
(auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)

Montag, den 29. Oktober 2012, 14.00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 376 (Personalausweis mitbringen!)

Eine ganz große Koalition für die City Tax

Logo Heinrich Böll Stiftung

Die City Tax kommt, und zwar bald. Das ist das ermutigende Ergebnis einer Diskussionsveranstaltung der Heinrich – Böll – Stiftung in den Sophiensaelen gestern Abend, am 19.09.2012. Trotz noch vorhandener Bedenken in der Hotelbranche wird sie als Steuer auf Übernachtungen von Privattouristen in Berlin erhoben werden und zweistellige Millionenbeträge erbringen.

Das Urteil zur Citytax

Das Urteil zur Citytax
12/07/2012
„Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat … entschieden, dass Gemeinden Steuern … auf privat veranlasste entgeltliche Übernachtungen erheben dürfen…“
„Wir haben jetzt Klarheit: Die Einführung einer Citytax ist möglich“, sagte Finanzsenator Nußbaum (parteilos) am Mittwoch in einer ersten Reaktion auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes.
Damit steht der Einführung einer Citytax in Berlin rechtlich nichts mehr im Wege.

“…der Einführung einer Citytax in Berlin steht rechtlich nichts mehr im Wege…”

Koalition der freien Szene Berlin

PRESSEMITTEILUNG vom 12.07.2012

„Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat … entschieden, dass Gemeinden Steuern … auf privat veranlasste entgeltliche Übernachtungen erheben dürfen…“
Pressemitteilung Nr. 71/2012 vom 11. Juli 2012

„Wir haben jetzt Klarheit: Die Einführung einer Citytax ist möglich“, sagte Finanzsenator Nußbaum (parteilos) am Mittwoch in einer ersten Reaktion auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes.
Rbb-online 11.07.2012

IHK Berlin & Koalition der Freien Szene

Vor dem Hintergrund der Berliner Haushaltsberatungen haben die Koalition der Freien Szene und die IHK Berlin gemeinsam politische Ziele formuliert. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die freischaffende Kulturszene zu verbessern und die Attraktivität des Kultur- und Tourismusstandorts Berlin zu erhöhen.

IHK Berlin und Koalition der Freien Szene formulieren gemeinsame kulturpolitische Ziele

IHK Berlin und Koalition der Freien Szene formulieren gemeinsame kulturpolitische Ziele
Vor dem Hintergrund der Berliner Haushaltsberatungen haben die Koalition der Freien Szene und die IHK Berlin gemeinsam politische Ziele formuliert. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die freischaffende Kulturszene zu verbessern und die Attraktivität des Kultur- und Tourismusstandorts Berlin zu erhöhen.

Verfahrensstopp für Spreegrundstück Holzmarktstraße gefordert

Initiative fordert Neureglung der Vergabe von Liegenschaften landeseigener Unternehmen
Die Forderungen von Finanzsenator Dr. Ulrich Nussbaum, die Vergabe von Grundstücken über transparente Kriterien zu regeln und möglichst durch Erbbau langfristige Nutzungsbindungen festzulegen sollten für das Holzmarkgrundstück und alle Grundstücke landeseigener Unternehmen gelten.

Haben und Brauchen: Manifest

Das hier vorliegende Manifest wurde von mehr als 40 Personen in gemeinsamer Arbeit geschrieben. Dieses gemeinschaftliche Schreiben ist ein Experiment und der Versuch, die vielfältigen Stimmen zur Situationen der zeitgenössischen Berliner Kunstszene zu vermitteln und zur Diskussion zu stellen.

Veit Sprenger: Freies Theater abschaffen!

Die Bezeichnung Freies Theater entspricht nicht mehr der künstlerischen und politischen Realität. Die Bezeichnung Freies Theater ist reaktionär. Sie ist affirmativ gegenüber allen überholten und irreführenden Implikationen von Kanonisierung, Institutionalisierung, Professionalität und Karrieregefügigkeit.

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