Freie Szene stärken

6 Schritte zu einer AG der Koalition der Freien Szene:

1. Ein Inhalt, eine Zielsetzung, eine Fragestellung für die AG sollte formuliert sein / sie kann von allen Seiten und von jeder/m eingebracht werden.

2. Die AG muss „beschlossen“ werden. Dazu muss ausgelotet werden, von wem dieser Beschluss am besten erfolgen sollte. Also z.B. ist die aufgebrachte Frage eine, die die ganze Freie Szene betrifft, oder sollte sie eher bei einem Spartenverband angehängt sein. Durch den Beschluss entsteht die Legitimation. Bei der Koalition der Freien Szene könnte dieser Beschluss durch das Plenum, oder operativ durch den Sprecher*innenkreis erfolgen.

3. Die AG Initiator*innen erarbeiten und kommunizieren einen konkreten Zeitplan / Festlegung, bis wann Ergebnisse präsentiert werden.

4. Die AG gibt sich ihre Arbeitsweise, ihre Arbeitsstruktur. (Hier wurde zur Erzeugung einer temporären Stabilität der Arbeit auch ein vorübergehendes schließen der Offenheit einer AG stark empfohlen). Wir haben über einige Grundanforderungen der Arbeitsweise gesprochen, z.B. dass immer Protokolle geführt werden sollten, dass es immer eine/n Ansprechpartner*in geben sollte.

5. Im Verlauf der Arbeit der AG findet eine regelmäßige Rückkoppelung in den Sprecher*innenkreis statt um sicherzustellen, dass alle Kunstsparten über den Fortgang informiert sind. Idealerweise wird jede AG von einer/m Sprecher*in begleitet. Diese/r Sprecher*in muss nicht zentral in der AG mitarbeiten, gibt aber in beide Richtungen aktiv Feedback und hält beide Seiten informiert (Sprecher*innenkreis <-> AG)

6. Abschlusspräsentation im Sprecher*innenkreis, Beschluss zur Vorlage an das Plenum, Verabschiedung durch das Plenum Jede AG ist ein Prozess und damit je nach Inhalt verschieden. Grundsätzlich
sollten die Fragen des weiteren Umgangs mit den Ergebnissen der AG im Anschluss an Punkt 6 besprochen werden.

Die 6 Schritte zu einer AG der Koalition der Freien Szene zum Download.

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